Diesen Käsekuchen solltest du probiert haben

Keine Zeit zum Lesen? Hier geht’s direkt zum Rezept!

Es gibt diese ganz besonderen Kuchen, die einem vorkommen wie eine überirdische Offenbarung. Als sei ein Prophet oder ein Außerirdischer gerade den Berg heruntergestiegen, mit einer einzigen Botschaft: Backe, backe, diesen Kuchen! Genauso geht es mir mit diesem Käsekuchenrezept. Unglaublich, dass sich ein Mensch mal dieses Rezept ausgedacht hat.

Wieso ich diesen Käsekuchen so liebe? Er ist alles, was ein Käsekuchen sein soll: Er ist cremig, aber nicht zu weich. Er ist dicht, aber trotzdem fluffig. Er ist gleichzeitig süß und säuerlich. Die Kuchengabel in den Käsekuchen zu versenken, erinnert mich immer an dieses Gefühl von den ersten Schritten im Neuschnee. Knackig, zart, satisfying.

Ziemlich sicher ist der Käsekuchen sogar der am häufigsten von mir gebackene Kuchen überhaupt. Ich habe ihn schon oft zu Geburtstagen gebacken, zum Einstand im Büro oder wenn ich mal irgendwo Eindruck machen wollte. Deshalb ist es auch kein Wunder, dass mich alle nach diesem Rezept fragen.

Ist dieses Rezept nicht viel zu wertvoll, um es öffentlich zu teilen? Das Gegenteil ist der Fall! Gerade weil dieser Käsekuchen so gut schmeckt, sollten alle dieses Rezept beherrschen. Mehr Bäcker:innen = mehr Käsekuchen auf der Welt.

Außerdem ist es natürlich schon längst im Internet zu finden, zum Beispiel hier. Aber ein paar kleine Dinge habe ich da noch angepasst, die ich hier jetzt mal zu Papier bringe. Ich empfehle außerdem obendrauf noch eine bunte Mischung aus Beeren.

Zum Glück ist die Herstellung ziemlich leicht und bedarf keinerlei Vorkenntnisse. Wer noch nie in seinem Leben gebacken hat und sich jetzt denkt: „Na gut, dann fange ich mit diesem Rezept mal an“ – Ich bin zuversichtlich, das klappt wunderbar. Neben Quark, Sahne, Butter und ein paar anderen Zutaten braucht man nur ein bisschen Zeit, da der Käsekuchen am besten über Nacht oder mindestens 5 Stunden in den Kühlschrank sollte. Ganz wichtig: Nicht sparen! Weder mit Kalorien noch mit der Wartezeit.

Die Fotos vom Käsekuchen sind übrigens schon 2018 entstanden, fotografiert von meiner Schwester Mirjam. Schaut mal bei ihrer Website vorbei für weitere Fotos und viel Inspiration.

Rezept Käsekuchen

Menge: Eine 28 cm Ø Springform Dauer: 15 Min. Zubereitung, 1 Std. Back- & 5 Std. Wartezeit

Zutaten:

Für den Boden:

  • 150 g Butterkekse
  • 120 g Butter

Für die Füllung

  • 125 g Butter
  • 225 g Zucker
  • 1 Beutel Vanillezucker
  • 1 Beutel Vanillepuddingpulver
  • 3 Eier
  • 500 g Quark
  • 200 g saure Sahne
  • 200 g süße Sahne

Für die Deko:

  • Himbeeren, Heidelbeeren oder Erdbeeren

Tipp: Für den Boden könnt ihr eure Lieblingskekse verwenden und dem Kuchen somit eine persönliche Note verleihen. Auch mit gemahlenen Mandeln oder Kokosraspeln schmeckt er hervorragend!

So geht’s:

  1. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Für den Boden: Die Butter schmelzen und abkühlen lassen. Die Kekse klein mahlen, z. B. in Mixer oder in einer Plastiktüte. Beides vermischen und in einer mit Backpapier ausgelegten Kuchenform (26 cm) verteilen. Im Ofen ca. 6-10 Minuten vor backen bis er goldbraun wird.
  3. Für die Füllung: Die Butter schmelzen und kurz abkühlen lassen. Quark, saure Sahne, süße Sahne, Eier, Vanillezucker, Zucker nach und nach in einer Schüssel verrühren. Das Puddingpulver vorsichtig einrühren.
  4. Die Füllung über den Boden gießen und ca. 50 – 60 Minuten backen. Der Käsekuchen kann etwas goldbraun, sollte aber nicht zu dunkel werden. Wenn man die Form leicht anstößt und es nur im Inneren noch etwas flüssig wackelt, ist er fertig.
  5. Die Ofentür zunächst nur einen Spalt breit öffnen und den Kuchen abkühlen lassen, bevor ihr ihn rausholt. Sobald der Kuchen komplett abgekühlt ist, kommt er für ca. 5 Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank. Mit Heidelbeeren, Himbeeren oder anderen Früchten dekorieren und servieren. 

Viel Spaß beim Nachbacken und vor allem guten Appetit!

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